Kaum betritt man den ersten Gang, klemmt schon die erste Frage im Kopf: Ist das da vorne ein Schatten oder eine Falle? Escape Pharaoh's Tomb baut genau auf diesem Zögern auf. Der 2D-Plattformer schickt seine Spielfigur durch die Gänge einer Pyramide, in der jeder zweite Schritt getestet werden will, bevor man ihn wirklich geht.

Ein Grab, das mitdenkt

Statt linearer Laufwege setzt das Spiel auf kleine Mechanismus-Rätsel: Druckplatten, die Speerfallen auslösen, Blöcke, die verschoben werden müssen, und Gänge, die sich erst öffnen, wenn ein Hebel woanders im Level umgelegt wurde. Timing zählt mehr als Reflexe – wer stur nach vorne rennt, läuft meist geradewegs in die nächste Stachelreihe.

Wer im Dunkeln lauert

  • Mumien, die in festen Bahnen patrouillieren und sich durch Geräusche aus der Ruhe bringen lassen
  • Skorpione, die aus dem Sand auftauchen und kurze Sprint-Reaktionen verlangen
  • Grabwächter als Mini-Bosse am Ende größerer Abschnitte, mit erkennbaren Angriffsmustern

Sammelbare Schätze und versteckte Artefakte liegen meist abseits des direkten Wegs – ein Grund, auch Sackgassen im Level nicht einfach zu ignorieren.

Unser Eindruck

Escape Pharaoh's Tomb funktioniert am besten in kurzen Sessions: ein Level, eine Falle zu viel übersehen, noch einmal von vorn. Für alle, die klassische Trap-Plattformer mögen und keine Angst vor Trial-and-Error haben, ist das genau die richtige Dosis Spannung.

Bei Google Play ansehen

Zurück zu den Reportagen